Malalai

ein afghanisches Gemeindefest mit Theater

3. Oktober 2015, ab 17 Uhr,
Aula der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Lerchenfeld 2,
freier Eintritt


Für das Projekt MALALAI arbeitet das Theater- und Performancekollektiv Parallelaktion mit seiner Freundin Malalai zusammen, die vor 35 Jahren aus Afghanistan auswanderte und heute in Berlin einen Kiez-Bioladen betreibt. Beim wöchentlichen Gemüse- und Broteinkauf lernte man einander kennen und Malalai begann, dem Kollektiv in Episoden ihre Lebensgeschichte zu erzählen: eine Kindheit in Kabul, im Land des letzten Königs Mohammed Sahir Schah und des ersten Präsidenten Mohammed Daoud Khan, Emigration aus dem kommunistischen Afghanistan 1981 über Pakistan und England, Ankunft in der Bundesrepublik Deutschland, erst in Frankfurt und 11 Tage später im Westen des geteilten Berlins.

Für die Aufführung in der HfbK initiiert Parallelaktion ein afghanisches Gemeindefest. Am 3. Oktober treffen Ahmed Seyar, Ali Reza, Edris, Ehsan, Elyas, Farshad, Hares, Mojtaba, Narges, Nilab, Omid, Ramin, Sahar, Sahel, Sanam und Schahabedin – 16 Jugendliche aus der afghanischen Community in Hamburg, der größten innerhalb Deutschlands – auf Malalais Geschichte, erzählen diese spielerisch und assoziativ nach und ergänzen sie in Improvisationen, musikalischen und choreographischen Versatzstücken, einem Puppenspiel und dokumentarischen Filmen um eigene Erfahrungen und Vorstellungen. Der märchenhafte Jugendstilsaal der Kunsthochschule wird mit Tischreihen und Sitzgelegenheiten bestückt. Es gibt Tee und Gebäck sowie ein afghanisches Buffet. Jeder, der mit uns und den Jugendlichen feiern will, ist herzlich willkommen.

MALALAI ist eine Koproduktion von Parallelaktion mit dem Ernst Deutsch Theater und der Hochschule für bildende Künste, gefördert aus Mitteln der Hamburgischen Kulturstiftung und der Freunde des Ernst Deutsch Theaters e.V. Die Produktion wird unterstützt durch f & w fördern und wohnen, den Landesbetrieb Erziehung und Beratung, das Wohnprojekt für Mädchen Nikischstr. der Großstadt-Mission Hamburg-Altona, die Wohngruppe Bramfeld des DRK, die Vereinigung für Interkulturelle Pädagogik Altona und das Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland, denen wir herzlich danken.

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